Die Perser, die Meder und die alten Inder

2. Die Indogermanen / Urgermanen


2.1. Die Meder und Perser

Meder und Perser gehören zu den klassischen Indogermanen. Sie sind zwischen 2000 und 1300 v. Chr. in das Gebiet des heutigen Iran ("Iran" = "Land der Arier") eingewandert. Ihren Weg nahmen die Meder und Perser von Ostmitteleuropa über das Gebiet des heutigen Südrussland, nördlich der Krim, bis in das iranische Hochland. Während die Perser in den heutigen Iran einwanderten, zog es ihre engen Verwandten, die alten Inder (Arier), noch weiter nach Osten bis nach Nordindien.
Die Perser berichten von ihrer Urheimat, in der es "zehn Wintermonate und nur zwei Sommermonate" gegeben hat, in den alten Überlieferungen. Auch die griechischen Geschichtsschreiber (z.B. Herodot) berichten uns von der Schönheit der "hellhäutigen und helläugigen Frauen der Perser".
Insgesamt können wir auf eine Vielzahl von Quellen zurückgreifen, die uns die nordische Herkunft der Perser und Meder vor Augen führen. Vor allem den Persern gelang es ab etwa 500 v. Chr. zur Supermacht Asiens aufzusteigen (Reich des Kyros) und das Gebiet zwischen der heutigen Türkei, Ägypten und Indien für Jahrhunderte zivilisatorisch zu prägen.

Die persischen Herrscherhäuser errichteten blühende Städte wie Persepolis und schufen ein mächtiges, riesenhaftes Weltreich, in welchem zahlreiche Völker - bis ins Gebiet des heutigen Russlands hinein - unter ihrer Herrschaft standen und von ihrer Zivilisation einen Nutzen haben konnten. Bei der Gründung des Perserreiches schob sich also der urgermanische Adel als führende Schicht über die zahlreiche Urbevölkerung bis weit nach Innerasien hinein.
Als Landbesitzer und Krieger herrschte der persische Adel über Jahrhunderte über das damals größte Reich der Welt. Erst Alexander der Große leitete mit seinem historischen Sieg in der Schlacht von Gaugamela 332 v. Chr. das Ende des mächtigen Imperiums ein. Die ebenfalls nordischen Makedonen, die zuvor Griechenland unterworfen hatten, bildeten später zusammen mit dem persischen Adel eine neue Führungssschicht, die erneut über Jahrhunderte große Teile Asiens und Nordafrikas beherrschen sollte.
Zum durchschnittlichen Erscheinungsbild der Perser bemerkt Prof. Günther in "Die nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens" (S. 97): "Die besten Darstellungen von Persern aus der Zeit des makedonisch-hellenistischen Rachefeldzuges gegen das Perserreich (334-327 v. Chr.) gibt der so genannte Alexandersarkophag. Hier ist in Stein mit farbiger Übermalung die persische Kriegerschicht dargestellt, die den Kern des persischen Heeres ausmachte: fast alle Menschen nordischer Rasse oder überwiegend nordischer Rasse, schlanke, große Gestalten, längliche Köpfe, schmale Gesichter, helle Augen, blondes Haar, rote und blonde Schnurbärte, dazu gelegentlich beigemischt Züge der vorderasiatischen Rasse oder mandelförmige Lidbildung der Augen, wie sie bei der orientalischen Rasse häufiger vorkommt."
Im Bezug auf die Perser muss zuletzt auch noch erwähnt werden, dass die später von Norden her einfallenden Parther, die das ehemalige Perserreich erneut belebten, ebenfalls Indogermanen gewesen sind. Gleiches gilt für das Reitervolk der Skythen im heutigen Russland. Auch diese Völker sind in allen antiken Quellen als hellhaarige und meist blauäugige Menschen beschrieben worden (vgl. Herodot, Platon).

(Kopf eines toten Persers (Alexandersarkophag), nordischer Typus)


2.2. Die alten Inder

Als die alten Inder, welche sich selbst als "Arier" (Sanskrit: die Edlen) und "Hari" (Sanskrit: die Blonden) gezeichneten, in Nordindien einwanderten, stießen sie auf die Induskultur, welche bereits ein Werk früherer europäischer Einwanderer gewesen war. Bis heute ist es nicht genau geklärt, ob die Arier die Induskultur nun weitgehend zerstörten oder überwiegend einfach nur übernahmen und eine neue Hochkultur errichteten.
Die Einwanderer aus Europa trafen auf dem indischen Subkontinent auf eine Urbevölkerung (Altschichtrasse), die sie kurzerhand unterwarfen. Im Zuge dieser Entwicklung bildete sich nun auch ein sehr scharfes Trennungssystem (Vorläufer des Kastensystems) zwischen den indogermanischen Eroberern und den dunkelhäutigen Ureinwohnern, den Drawidas, heraus.
Die Arier bezeichneten die ihnen untergeordnete und sich noch auf Altsteinzeitniveau befindende Urbevölkerung als "Nasenlose" (wegen der platten Nasen) und als "Unberührbare" und führten eine über Jahrhunderte andauernde strikte Trennung zwischen den verschiedenen Rassengruppen ein.
Mit Stolz rühmen die alten Schriften der Inder ihre Helle Hautfarbe und damit ihre Herkunft im Gegnesatz zu den Drawidas. Es empfehlen sich hier sehr die Abschnitte "Die rassische Beschaffenheit der Inder zur Zeit der Einwanderung und Landnahme" und "Die frühindische Kastengesetzgebung und Erbgesundheitspflege" (S. 34-46) in Günthers "Die nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens". Unter anderem heißt es hier: "Die Blondheit, die den Indern in den Inschriften von Boghaz-Köi zugeschrieben wird, ist schon auf S. 23 erwähnt worden.
Man wird eine solche Blondheit etwa in der Weise zu verstehen haben, wie Reisende aus Gebieten überwiegend dunkler Haarfarbe heute etwa von blonden Bevölkerungen Niedersachsens, Frieslands, Schottlands und Schwedens sprechen, wobei sie also das verhältnismäßig seltene Vorkommen dunkler Haare unbeachtet lassen. Um solche Blondheit handelt es sich bei den Indern von Boghaz-Köi."

Es herrschte im alten Indertum bereits ein erstaunliches Bewusstsein für die eigene Herkunft und Abstammung vor. Deutlich wurde demnach im alten Kastensystem nach der Abstammung unterschieden. Die Arier waren hier das kulturschöpferische und aufbauende Element und selbstbewusst kämpften sie in diesem fernen Land um ihr Überleben und ihren Lebensraum. Immer wieder betonen die alten Schriften die europäischen Merkmal der alten Inder (vgl. Rigweda, VI, 47, 20241): "Die Menschen des arischen Volkes sind groß, weiß und schönnasig."
Weiterhin verstanden sich die Arier als Begünstigte der Götter, die ihnen halfen, die "dunklen Menschen aus ihren Behausungen zu vertreiben, wenn sie ihr Land bedrohen".
Die Hochkultur des alten Indien konnte durch die lange Bewahrung der indogermanischen Führungsschichten, also der Kulturträger und Erhalter, für viele Jahrhunderte bestehen und breitete sich im Mittelalter sogar bis nach Kambodscha aus, wo nordindische Adelgeschlechter im Dschungel noch heute bewunderte Städte wie z.B. Angkor anlegen ließen. Erst eine Lockerung der Trennung zwischen Ariern und Ureinwohnern führte zu einer langsamen, allerdings Jahrhunderte andauernden Vermischung, was zu einem Verfall des tüchtigen und zivilisationsbegabten Indertums europäischer Abstammung führte. Als die indogermanischen Kulturträger untergingen, nahmen sie auch die von ihnen allein erschaffene altindische Hochkultur mit.

(Altindischer Kaiser Ashoka, nordischer Typus)
 
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