Indogermanen - Die Gründer aller Hochkulturen

Willkommen auf unserer Seite !

Hier könnt ihr etwas über die Geschichte der Indogermanen (Urgermanen) und Germanen, also unserer Vorfahren, lernen. Um sich selbst in der Gegenwart einordnen und bestimmen zu können, sollte man etwas über die Vergangenheit wissen. So ist es auch in diesem Fall. Die Indogermanen und Germanen sind die direkten Ahnen von uns Deutschen und vieler anderer europäischer Völker und wenn man sich mit ihnen beschäftigt hat, weiss man, was es heute zu erhalten gilt. Sie sind die Wurzel unserer deutschen und europäischen Kultur und wir sind ihre Erben. Wer unsere Völker und Kulturen in Europa vor dem Niedergang bewahren will, sollte sich mit der indogermanischen Geschichte auseinander setzen und von ihr lernen.

Die bis heute bewunderten Zivilisationen und Hochkulturen der Indogermanen prägen unser Wissen und Leben bis in die heutige Zeit hinein. Im weiteren Verlauf werden wir uns nun intensiv mit ihnen befassen, wobei wir die Erkenntnisse der Vorgeschichtsforschung und Anthropologie zu Rate ziehen können.


Wer sind die Indogermanen?

Um diese Frage rankte sich lange das Gezänk der Archäologen und auch Sprachforscher. Heute zählt man zu den indogermanischen Völkern jene, die sich durch eine bestimmte Abstammungs- und Sprachverwandtschaft als miteinander verwandt und aus dem gleichen ursprünglichen Siedlungsgebiet kommend, herausgestellt haben.
Nicht nur die indogermanischen Sprachen sind mit einander verwandt (aufgrund einer gemeinsamen Urheimat), sondern auch die Stämme und Völker selbst haben somit logischerweise einen gemeinsamen Ursprung. Die Indogermanen haben sich durch verschiedene Auswanderungsbewegungen nachher in verschiedene Stammesgruppen (z.B. Kelten, Germanen)aufgespalten. Zu den indogermanischen Völkern gehören demnach u.a. die Germanen, Kelten, Slawen, Latiner, Italiker, Dorer, Perser, Skythen oder Inder.

Die Urheimat der Indogermanen

Um die "Urheimat" der indogermanischen Völker bestimmen zu können, ist es notwendig die Erkenntnisse der Frühgeschichtsforschung, Anthropologie und der Sprachwissenschaft heran zu ziehen. Nach einem langen Streit ist es eindeutig erwiesen, dass die Indogermanen weder aus Indien oder Zentralasien, noch aus Anatolien (!?), sondern aus dem mitteleuropäischen und (west)osteuropäischen Bereich stammen.
Das Erscheinungsbild indogermanischer Völker, welches uns die alten Geschichtsquellen überliefern, und das auch die Anthropologie mehr als einmal bestätigt hat (hellhäutige, sehr häufig blonde, langköpfige Menschen), widerlegen die alte "Zentralasien-Theorie" einiger Sprachforscher des 19. Jahrhunderts eindeutig. Depigmentierte (helle) Völker entstehen nicht in Indien und auch nicht in Zentralasien. Sie sind von Europa natürlich dorthin gewandert und - jeder Laienhistorie zum Trotz - nicht umgekehrt.
Während Stämme wie die Latiner und Italiker (Römer) z.B. vorerst im Westen (Westgermanien) blieben, zogen die Indoarier (Perser, Meder und Inder) bereits früher in Richtung Osten, also nach West-Russland. Gemeinsam bleibt aber allen Indogermanen eine eindeutige europäische Herkunft.

Zur indogermanischen Urheimat bemerkt der Anthropologe Prof. Lundmann in seinem Buch "Geographische Anthropologie" (S. 69): "Nach langwierigen Diskussionen zwischen den Forschern, die ihre Heimat einmal nach Zentralasien, einmal nach Skandinavien verlegten, kommt man nun immer mehr übereinstimmend zu der Ansicht, dass ihr Ursprungsgebiet um die Mährische Pforte herum (zwischen Sudeten und Karpaten) zu suchen ist.
Zwei der wichtigsten Beweise hierfür sind folgende: 1. Man zeichnet auf einer Karte die Gebiete ein, die die indogermanischen Völker nach ältesten, sicheren Angaben innerhatten, gibt man dann auf dieser die Richtung der daraus erfolgenden Wanderungen jedes Volkes an und setzt diese Linie rückwärts (also in entgegengesetzter Richtung) fort, so laufen diese Linien alle (mit eventueller Ausnahme der damals schon weiter fortgezogenen iranischen Steppenvölker) ungefähr in der Gegend der oben genannten Mährischen Pforte strahlenförmig zusammen.
2. Versucht man weiterhin, diese Völker nicht nach Vorkommen, sondern nur nach seiner nächsten Sprachverwandtschaft mit den Schwestervölkern zu ordnen, so erhalten wir fast genau dasselbe Ergebnis."

Auch die Anthropologie und Vorgeschichtsforschung beweist die nordisch-europäische Herkunft der Indogermanen. Dazu schreibt Prof. Günther (Die nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens, S. 17): "In den sächsisch-thüringischen Schnurkeramikern ist aber der Kern des Indogermanentums zu erblicken, wie Schuchardt, Schwantes, Childe, Sprockhoff und Menghin von Seiten der Vorgeschichtsforschung ausgeführt haben und wie sich aus der Rassengeschichte der Völker indogermanischer Sprache dartun lässt.
Die sächsisch-thüringischen Schnurkeramiker, diejenige jungsteinzeitliche Menschengruppe Europas, welche sich so gut wie reinrassig nordisch darstellt, müssen als die Bildner und ersten Verbreiter des indogermanischen Sprachstammes angesehen werden. (...) Nordrassische Schnurkeramiker sind jeweils zu Herrenschichten geworden, die untergeschichtete Stämme eines von ihnen besetzten Gebietes sprachlich indogermanisiert haben. Durch welche anderen Bestandteile sich die Völker indogermanischer Sprache in Alteuropa voneinander unterschieden haben mögen, gemeinsam ist ihnen allen ein Einschlag aus dem Schnurkeramikertum nordischer Rasse. (...)
Erscheinen die Schnurkeramiker als ein rein oder nahezu rein nordische Menschengruppe Alteuropas, so war den Bandkeramikern ein Einschlag nordischer Rasse eigen, der sich bei den Bandkeramikern in Ostmitteleuropa, den Nachbarn der sächsisch-thüringischen Schnurkeramiker, steigerte bis zu einem Vorwiegen der nordischen Rasse." 1)
Den starken Einfluss der thüringischen Schnurkeramiker als Oberschicht aller Indogermanenstämme bemerkt auch Lundmann (S. 69-70): "Anscheinend gehörte, nach späteren Traditionen usw. zu urteilen, das führende Element meistens der nordischen Rasse an, die wohl noch etwas früher vom Norden gekommen sein und sich über die mediterran-gemischten Stämme dieser Gegenden geschoben haben mag."


 
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